Willkommen bei der Augsburger Naturschutzallianz
Unser Ziel ist eine ökologisch orientierte Stadtentwicklung, die wesentliche Voraussetzung für die Lebensqualität in unserer Stadt ist.Wir wollen, dass Augsburg als „Umweltkompetenzzentrum“ im Umweltschutz ganz allgemein und im Biotop- und Artenschutz speziell eine Vorreiterrolle übernimmt.
In diesem Sinne sind wir um eine konstruktive Zusammenarbeit mit allen zuständigen Stellen bemüht.
Aktuelles
Einheitsrasen statt blühender Magerrasen beim Studentenwohnheim,
Eingetragen am 19.05.2012, 19:49 von admin
Eingetragen am 19.05.2012, 19:49 von admin
Entgegen dem Bebauungsplan wurde bei den Grünanlagen des Studentenwohnheimes auf die erfolgreiche Begrünung des LFU`s verzichtet und ein Einheitsrasen angelegt. Der Lokaltermin zeigte, dass es hier noch einiges nachgebessert werden muß. Die Presse hat bereits darüber berichtet und ein Leserbrief bewertet die ganze Situation sehr deutlich.
Leserbrief Dr.Eberhard Pfeuffer
Leserbrief Dr.Eberhard Pfeuffer
Lichter Wald - Wie es in der Schweiz geht,
Eingetragen am 05.05.2012, 17:44 von admin
Eingetragen am 05.05.2012, 17:44 von admin
Wenn es die Verantwortlichen wollen, dann sind solche Ziele auch realisierbar. Hoffen wir, dass es uns gelingt, den Haunstetter Wald genauso in den Fokus zu rücken und den Naturschutz vor die wirtschaftlichen Ziele zu stellen.
Schweizer Studie
Schweizer Studie
Vorlesungsreihe über den Lech,
Eingetragen am 15.04.2012, 10:34 von admin
Eingetragen am 15.04.2012, 10:34 von admin
Universität Augsburg:
Ringvorlesung "Der Lech. Geschichte und Zukunft"
Die ausführliche Ausschreibung steht auch als PDF bereit
Homepage der Universität zur Ringvorlesung
(Ort: Universität Augsburg, Hörsaalzentrum Physik, Raum 1004)
Ringvorlesung "Der Lech. Geschichte und Zukunft"
Die ausführliche Ausschreibung steht auch als PDF bereit
Homepage der Universität zur Ringvorlesung
(Ort: Universität Augsburg, Hörsaalzentrum Physik, Raum 1004)
Dr. Bretzel erhält Verdienstmedaille,
Eingetragen am 04.12.2011, 18:34 von admin
Eingetragen am 04.12.2011, 18:34 von admin
Mit 10 weiteren Bürgern erhält unser Dr. Günter Bretzel für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit für die Natur diese städtische Verdienstmedaille. Lieber Günter wir gratulieren Dir recht herzlich.Presseartikel vom 24.11.2011
Charakterbaum in Not,
Eingetragen am 17.04.2011, 17:23 von admin
Eingetragen am 17.04.2011, 17:23 von admin
Mit Sorge beobachten wir die Entwicklung im Stadtwald Augsburg, unserem Naturschutzgebiet.
Presseartikel vom 04.04.2011
Presseartikel vom 04.04.2011
Artenschutz - eine kulturelle Pflichtaufgabe,
Eingetragen am 20.02.2011, 19:10 von admin
Eingetragen am 20.02.2011, 19:10 von admin
Mit diesem Auszug aus dem Bayerischen Artenschutzbericht 2010 wird wieder einmal vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit ein schönes Schriftstück formuliert. Es wäre endlich an der Zeit, die Umsetzung zu forcieren.
Den Reichtum der Schöpfung gilt es aus ethischen, ökologischen und ökonomischen Gründen zu bewahren. Die biologische Vielfalt sichert die Leistungsfähigkeit der Ökosysteme, die Grundlage unseres Wohlstands ist. Sie bringt dem Menschen außerdem direkten wirtschaftlichen Nutzen und fördert die Gesundheit. Die Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung für den Erhalt der Artenvielfalt sind integraler Bestandteil einer umfassenden Umweltpolitik.
Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit
Den Reichtum der Schöpfung gilt es aus ethischen, ökologischen und ökonomischen Gründen zu bewahren. Die biologische Vielfalt sichert die Leistungsfähigkeit der Ökosysteme, die Grundlage unseres Wohlstands ist. Sie bringt dem Menschen außerdem direkten wirtschaftlichen Nutzen und fördert die Gesundheit. Die Maßnahmen der Bayerischen Staatsregierung für den Erhalt der Artenvielfalt sind integraler Bestandteil einer umfassenden Umweltpolitik.
Bayerisches Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit
Diavortrag \\\"Unser Lech\\\",
Eingetragen am 13.01.2011, 10:03 von admin
Eingetragen am 13.01.2011, 10:03 von admin
13.01.2011
Eine Liebeserklärung an den Lech ist der Diavortrag "Unser Lech". Wir laden Sie ein, zu einer beeindruckenden Reise von der Quelle bis zur Mündung. Der Autor des neu erschienenen Buches "Der Lech", Herr Dr. Eberhard Pfeuffer, wird Sie mit seinem Vortrag begeistern.
Die Veranstaltung findet am
Mittwoch, den 19. Januar 2011 um 19:00 Uhr
im Gasthof Krone in Königsbrunn, Bgm. - Wohlfarth Str. 44 statt.
Der Eintritt ist frei.
Günther Groß
Eine Liebeserklärung an den Lech ist der Diavortrag "Unser Lech". Wir laden Sie ein, zu einer beeindruckenden Reise von der Quelle bis zur Mündung. Der Autor des neu erschienenen Buches "Der Lech", Herr Dr. Eberhard Pfeuffer, wird Sie mit seinem Vortrag begeistern.
Die Veranstaltung findet am
Mittwoch, den 19. Januar 2011 um 19:00 Uhr
im Gasthof Krone in Königsbrunn, Bgm. - Wohlfarth Str. 44 statt.
Der Eintritt ist frei.
Günther Groß
Umweltbildung eher etwas für Realisten,
Eingetragen am 11.12.2010, 10:49 von admin
Eingetragen am 11.12.2010, 10:49 von admin
Auch wenn der Stadtkämmerer das notwendige Umweltzentrum in die Kategorie Wunschobjekt abschieben will, gibt es doch eine Reihe von Bürgern, die damit nicht einverstanden sind und ihre Meinung öffentlich äußern. - Hier verschiedene Leserbriefe-
Wir sind der Meinung, daß sich viele Menschen, die schon mal zu der Umweltstation und NANU Kontakt hatten, diesen Meinungen anschließen können. Wir hoffen, daß auch in Zukunft viele Bürger bereit sind, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen
Wir sind der Meinung, daß sich viele Menschen, die schon mal zu der Umweltstation und NANU Kontakt hatten, diesen Meinungen anschließen können. Wir hoffen, daß auch in Zukunft viele Bürger bereit sind, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen
BN-Vorstand an zwei Brennpunkten,
Eingetragen am 06.12.2010, 17:19 von admin
Eingetragen am 06.12.2010, 17:19 von admin
Pressekonferenz zum Thema Umweltbildungszentrum,
Eingetragen am 05.12.2010, 09:54 von admin
Eingetragen am 05.12.2010, 09:54 von admin
Am 17.11. war in der AZ zulesen, (Meldung als pdf), daß Herr Weber, mit der Aussage, "das ist ein Wunschobjekt und es bleibt ein Wunschobjekt", das dringend benötigte Umwelthaus ablehnte. Unsere Proteste blieben nicht ungehört, sodaß der Finanzausschuß nun doch die Planungen für dieses Zentrum in Aussicht stellte. Am 1.12. war dann das Ergebnis der Pressekonferenz zu lesen. Wichtigster Punkt war dabei, daß nicht 4,3 Mill. gefordert waren, sondern nur 30.000 € als Planungsmittel.
Hier nun verschiedene Argumente der Beteiligten an der Pressekonferenz
Herr Groß, Naturschutzallianz, begrüßt die Runde und fasst nochmal den Grund der Einladung zusammen.
In Augsburg Vision in Bayern Realität, diese Aussage betrifft nur das Umweltbildungszentrum, Umweltbildung findet schon lange erfolgreich in Augsburg statt.
Der Stellenwert für dieses Thema wird leider aufgrund der sportlichen Dominanz bei den Medien weit unten angesiedelt.
Der Artikel über die Streichungen zeigte uns aber den enormen Informationsbedarf und einiger Klarstellungen.
Mit diesem Gespräch sollten diese Lücken zu schließen sein.
Frau Röder, 1. Vorsitzende des NANU e.V., erläuterte anschließend die Zahlen und Fakten über die Arbeit in der Umweltbildung
Der Artikel wertet bedauerlicherweise die Bemühungen des NANU e.V. für ein Umweltbildungshaus als illusorisch ab. Dies befremdet natürlich die Mitglieder, da der Stadtrat schon vor Jahren einen Grundsatzbeschluss zur Errichtung eines Bildungshauses im Botanischen Garten gefasst hat.
Ein weiterer Beschluss wurde im Zusammenhang des Konjunkturpaket II verabschiedet, damit die Verwaltung Drittelmittel beantragen konnte.
Hinzu kommt, dass sich für die bisherigen Einrichtungen/Veranstaltungen und für die naturschutz-fachlichen Themen rund 900.000 Teilnehmer – Besucher interessieren.
NANU hat ca. 10.000 Teilnehmer im Jahr,
Der Botanischer Garten verbucht rund 250.000 Besucher, das Naturmuseum 60.000 Interessierte und der Zoo und der Waldpavillon sind auch rege besucht
Die Zahl der Führungen, Vorträge und Projekte zeigt, dass die Umweltstation erfolgreich arbeitet, allerdings in einem kleinen Raum, welchen sich 4 Mitarbeiter teilen müssen, was auf Dauer nicht funktionieren kann.
Bayernweit ist festzustellen, dass in München 3 Umweltbildungshäuser anteilig städtisch mitfinanziert werden, in Nürnberg gibt es eine Einrichtung unter Beteiligung der Stadt, in unserer schwäbischen Region gibt es das Mooseum, das vom Landkreis mit finanziert wurde, das Umweltbildungszentum Roggenburg und die Umweltstation Unterallgäu in Legau, welche mit einer 6 stelligen Summe vom Landkreis unterstützt wurde.
Wir sind daher der Meinung, dass es Augsburg gut anstehen würde, ebenso ein Bildungszentrum zu unterstützen.
Insbesondere da Augsburg in der besonderen Situation ist, bereits einige überregional wirkende Umwelteinrichtungen vorweisen zu können: das Landesamt für Umweltschutz, das KUMAS und das WZU
Umweltbildner können auch rechnen. Es ist geplant über Drittmittel die Baukosten zu finanzieren. Dazu wird auch mit weiteren Partnern, wie WZU und Handwerkskammer ein Modelprojekt angestrebt, der ein kostengünstiges Bauen erlaubt.
Wichtig ist aber für das Vorhaben, dass der Stadtrat, allen voran der Oberbürgermeister die Umsetzung vollständig unterstützt.
Zum einen im Rahmen eines Mentors aber auch zum anderen als Geldgeber für z. B. die jetzt verhandelten Planungsmittel, damit man möglichen Förderer die Konzeption hinreichend vermitteln kann.
Ein solches Projekt kann man nicht alleine schaffen, nur im Schulterschluss mit allen Beteiligten ist die Aufgabe derzeit zu lösen.
Wir können die Fachlichkeit und die Ehrenamtlichkeit einbringen, die politischen Wege zu ebnen obliegt unseren Politikern.
Uns ist klar, dass 2011 oder 2013, das Umweltbildungshaus noch nicht errichtet ist, jedoch muß ein Anfang gemacht werden.
Die Bildung für nachhaltige Entwicklung wird in der Zukunft für uns eine Kernkompetenz darstellen,
Aktuell z.B. wird der Klimaschutz in Mexiko durch unsere Regierungen verhandelt. Für die Umsetzung der Ziele wird aber die breite Öffentlichkeit und die Konsumenten benötigt
Daher ist es ganz wichtig, bereits ab dem Kindergarten z.B. klimarelevante Bildungsarbeit anzubieten. Nur wer versteht wird entsprechend handeln und für Angebote zum Verstehen muss der richtige Rahmen geschaffen werden.
Fr. Dr. Schmidt vom WZU ergänzt,
die Umweltbildung ist weit weg von Utopie, denn es passiert schon sehr viel in Augsburg,
es ist hervorzuheben, dass die Netzwerke bereits existent sind und die Zusammenarbeit mit der Universität und dem Büro der Umweltstation funktioniert.
Das betrifft z .Beispiel die Weiterbildungen, wo das WZU nachgefragt wird von Lehrern für Lehrerfortbildungen
Wir haben deutschlandweit den einzigen Lehrstuhl für Ressourcenstrategie in Augsburg und das Bachelormodul „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ für Geographen und Erziehungswissenschaftler und arbeiten da schon sehr eng mit der Umweltstation zusammen,
Studierenden machen dort Praktika und kleinere Projekte und die Lehramtsstudierenden dienen an den Schulen dann als Multiplikatoren Wir können auch Experten aus der Praxis an die Uni einladen und die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis herstellen
Das eine betrifft die Schulen und das andere die betriebliche Weiterbildung auf den unterschiedlichsten Ebenen von der Wirtschaft zu den Konsumenten
Bei den Weiterbildungen und den Aktivitäten in den Schulen sind wir sehr stark auf die Umweltstation angewiesen, weil wir personell und räumlich die Anforderungen nicht erfüllen können
Wir brauchen die Umweltstation als Basis für die Kommunikation und Plattform um die Anforderungen abarbeiten zu können.
Mit dem NANU e.V. haben wir dann auch wieder Multiplikatoren in der Aus und Weiterbildung in den Schulen und in der Bildungsarbeit
Man kann sagen, die Nachfrage bei den Studierenden wird immer größer, letztes Jahr waren es 70 Anfänger im Bereich Ressourcenstrategie/Bildung für nachhaltige Entwicklung und heuer schon 145 die angefangen haben.
Neuer Studiengang des Wirtschaftsingenieurs ab 2011 auch mit Inhalten der Ressourcenstrategie
Es ist großes nationales und internationales Interesse an den Themen „Umgang mit Ressourcen“ und Bildungskonzepten zur Vermittlung zu erkennen und das Interesse wird noch stärker zunehmen.
Herr Dr. Bretzel, Bund Naturschutz, betont,
dass das Pflänzchen Umweltbildung noch eine große Pflanze werden könnte wenn man sie nur weiter gießen würde. Umso enttäuschender ist die Haltung einiger Herren im Stadtrat, vornehmlich lässt Herr Weber immer wieder erkennen, dass für ihn umweltrelevante Themen kein Thema sind.
Die Sportförderung genießt in Augsburg eine besonders große Zuneigung, das kann man an den letzten hohen Summen für die Frauen WM feststellen. Ohne gegen den Sport etwas sagen zu wollen, sollte einfach die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben
Dr. Pfeuffer, Vorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereines, bemerkt,
dass die Umweltbildung schon eine lange Tradition hat, nämlich 150 Jahre, damals hat der damalige Gründer Herr Caflisch schon gesagt, es kann doch nicht sein, dass die Menschen das Getreide essen und gar nicht wissen wie es draußen aussieht.
In dieser ganzen Zeit, so ist den Analen des Naturwissenschaftlichen Vereins zu entnehmen, hat die Stadt diese Umweltbildung immer gefördert, gerade auch in Bereitstellung von Räumen – und dies auch in Zeiten, die wirtschaftlich wesentlich schlechter waren .Es besteht heute eine große Diskrepanz zwischen Umweltunbildung und Umweltbildung. Es ist eine dringende Aufgabe, diese Diskrepanz zu beseitigen, zumal die Probleme unserer Umwelt immer komplexer werden (z. B. Biodiversitätsverlust und Klimawandel). Hier kommt auch der Stadt Augsburg eine besondere Verantwortung zu.
Herr Groß, Pilzverein Augsburg Königsbrunn,
wünscht sich ein klares Zeichen vom OB, es ist schön wenn er sich für verschiedene Gruppen einsetzt und sich mit Schal und Fahne stark macht, aber irgendwann erwarten auch wir, dass er einmal eine klare Haltung zur Umweltstation einnimmt.
Es ist irgendwie bezeichnend, wenn der NANU e.V. und die Umweltstation verschiedene Preise für ihre Arbeit gewinnen und andererseits die Stadtspitze nicht dahinter steht.
Frau Kuhn, Bund Naturschutz,
verweist auf eine große Befragung bei Kindern, die wesentliche Defizite in Sachen Umweltwissen aufzeigte und sieht gerade mit dem nachhaltigen Umgang der Ressourcen eine wichtige Bildungsaufgabe.
Herr Uffinger, Bund Naturschutz,
verweist auf die verabschiedete Bayerische Biodiversitätsstrategie, die schulart- und fächerübergreifende, sowie gesamtgesellschaftliche Umweltbildungsziele enthält. Die Stadt Augsburg hat mit uns eine Augsburger Biodiversitätsstrategie entwickelt, die der Stadtrat beschlossen hat. Die Umsetzung dieser Ziele ist unter den jetzigen räumlichen Voraussetzungen nicht möglich.
Mit dem eindringlichen Appell an die Stadt Augsburg, dieses sehr realistische Vorhaben mit aller Kraft zu unterstützen und der nochmaligen Betonung, dass der größere Teil der notwendigen Gelder durch Drittmittel erfolgen soll, beenden wir die Pressekonferenz.
Hier nun verschiedene Argumente der Beteiligten an der Pressekonferenz
Herr Groß, Naturschutzallianz, begrüßt die Runde und fasst nochmal den Grund der Einladung zusammen.
In Augsburg Vision in Bayern Realität, diese Aussage betrifft nur das Umweltbildungszentrum, Umweltbildung findet schon lange erfolgreich in Augsburg statt.
Der Stellenwert für dieses Thema wird leider aufgrund der sportlichen Dominanz bei den Medien weit unten angesiedelt.
Der Artikel über die Streichungen zeigte uns aber den enormen Informationsbedarf und einiger Klarstellungen.
Mit diesem Gespräch sollten diese Lücken zu schließen sein.
Frau Röder, 1. Vorsitzende des NANU e.V., erläuterte anschließend die Zahlen und Fakten über die Arbeit in der Umweltbildung
Der Artikel wertet bedauerlicherweise die Bemühungen des NANU e.V. für ein Umweltbildungshaus als illusorisch ab. Dies befremdet natürlich die Mitglieder, da der Stadtrat schon vor Jahren einen Grundsatzbeschluss zur Errichtung eines Bildungshauses im Botanischen Garten gefasst hat.
Ein weiterer Beschluss wurde im Zusammenhang des Konjunkturpaket II verabschiedet, damit die Verwaltung Drittelmittel beantragen konnte.
Hinzu kommt, dass sich für die bisherigen Einrichtungen/Veranstaltungen und für die naturschutz-fachlichen Themen rund 900.000 Teilnehmer – Besucher interessieren.
NANU hat ca. 10.000 Teilnehmer im Jahr,
Der Botanischer Garten verbucht rund 250.000 Besucher, das Naturmuseum 60.000 Interessierte und der Zoo und der Waldpavillon sind auch rege besucht
Die Zahl der Führungen, Vorträge und Projekte zeigt, dass die Umweltstation erfolgreich arbeitet, allerdings in einem kleinen Raum, welchen sich 4 Mitarbeiter teilen müssen, was auf Dauer nicht funktionieren kann.
Bayernweit ist festzustellen, dass in München 3 Umweltbildungshäuser anteilig städtisch mitfinanziert werden, in Nürnberg gibt es eine Einrichtung unter Beteiligung der Stadt, in unserer schwäbischen Region gibt es das Mooseum, das vom Landkreis mit finanziert wurde, das Umweltbildungszentum Roggenburg und die Umweltstation Unterallgäu in Legau, welche mit einer 6 stelligen Summe vom Landkreis unterstützt wurde.
Wir sind daher der Meinung, dass es Augsburg gut anstehen würde, ebenso ein Bildungszentrum zu unterstützen.
Insbesondere da Augsburg in der besonderen Situation ist, bereits einige überregional wirkende Umwelteinrichtungen vorweisen zu können: das Landesamt für Umweltschutz, das KUMAS und das WZU
Umweltbildner können auch rechnen. Es ist geplant über Drittmittel die Baukosten zu finanzieren. Dazu wird auch mit weiteren Partnern, wie WZU und Handwerkskammer ein Modelprojekt angestrebt, der ein kostengünstiges Bauen erlaubt.
Wichtig ist aber für das Vorhaben, dass der Stadtrat, allen voran der Oberbürgermeister die Umsetzung vollständig unterstützt.
Zum einen im Rahmen eines Mentors aber auch zum anderen als Geldgeber für z. B. die jetzt verhandelten Planungsmittel, damit man möglichen Förderer die Konzeption hinreichend vermitteln kann.
Ein solches Projekt kann man nicht alleine schaffen, nur im Schulterschluss mit allen Beteiligten ist die Aufgabe derzeit zu lösen.
Wir können die Fachlichkeit und die Ehrenamtlichkeit einbringen, die politischen Wege zu ebnen obliegt unseren Politikern.
Uns ist klar, dass 2011 oder 2013, das Umweltbildungshaus noch nicht errichtet ist, jedoch muß ein Anfang gemacht werden.
Die Bildung für nachhaltige Entwicklung wird in der Zukunft für uns eine Kernkompetenz darstellen,
Aktuell z.B. wird der Klimaschutz in Mexiko durch unsere Regierungen verhandelt. Für die Umsetzung der Ziele wird aber die breite Öffentlichkeit und die Konsumenten benötigt
Daher ist es ganz wichtig, bereits ab dem Kindergarten z.B. klimarelevante Bildungsarbeit anzubieten. Nur wer versteht wird entsprechend handeln und für Angebote zum Verstehen muss der richtige Rahmen geschaffen werden.
Fr. Dr. Schmidt vom WZU ergänzt,
die Umweltbildung ist weit weg von Utopie, denn es passiert schon sehr viel in Augsburg,
es ist hervorzuheben, dass die Netzwerke bereits existent sind und die Zusammenarbeit mit der Universität und dem Büro der Umweltstation funktioniert.
Das betrifft z .Beispiel die Weiterbildungen, wo das WZU nachgefragt wird von Lehrern für Lehrerfortbildungen
Wir haben deutschlandweit den einzigen Lehrstuhl für Ressourcenstrategie in Augsburg und das Bachelormodul „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“ für Geographen und Erziehungswissenschaftler und arbeiten da schon sehr eng mit der Umweltstation zusammen,
Studierenden machen dort Praktika und kleinere Projekte und die Lehramtsstudierenden dienen an den Schulen dann als Multiplikatoren Wir können auch Experten aus der Praxis an die Uni einladen und die Verbindung zwischen Wissenschaft und Praxis herstellen
Das eine betrifft die Schulen und das andere die betriebliche Weiterbildung auf den unterschiedlichsten Ebenen von der Wirtschaft zu den Konsumenten
Bei den Weiterbildungen und den Aktivitäten in den Schulen sind wir sehr stark auf die Umweltstation angewiesen, weil wir personell und räumlich die Anforderungen nicht erfüllen können
Wir brauchen die Umweltstation als Basis für die Kommunikation und Plattform um die Anforderungen abarbeiten zu können.
Mit dem NANU e.V. haben wir dann auch wieder Multiplikatoren in der Aus und Weiterbildung in den Schulen und in der Bildungsarbeit
Man kann sagen, die Nachfrage bei den Studierenden wird immer größer, letztes Jahr waren es 70 Anfänger im Bereich Ressourcenstrategie/Bildung für nachhaltige Entwicklung und heuer schon 145 die angefangen haben.
Neuer Studiengang des Wirtschaftsingenieurs ab 2011 auch mit Inhalten der Ressourcenstrategie
Es ist großes nationales und internationales Interesse an den Themen „Umgang mit Ressourcen“ und Bildungskonzepten zur Vermittlung zu erkennen und das Interesse wird noch stärker zunehmen.
Herr Dr. Bretzel, Bund Naturschutz, betont,
dass das Pflänzchen Umweltbildung noch eine große Pflanze werden könnte wenn man sie nur weiter gießen würde. Umso enttäuschender ist die Haltung einiger Herren im Stadtrat, vornehmlich lässt Herr Weber immer wieder erkennen, dass für ihn umweltrelevante Themen kein Thema sind.
Die Sportförderung genießt in Augsburg eine besonders große Zuneigung, das kann man an den letzten hohen Summen für die Frauen WM feststellen. Ohne gegen den Sport etwas sagen zu wollen, sollte einfach die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben
Dr. Pfeuffer, Vorsitzender des Naturwissenschaftlichen Vereines, bemerkt,
dass die Umweltbildung schon eine lange Tradition hat, nämlich 150 Jahre, damals hat der damalige Gründer Herr Caflisch schon gesagt, es kann doch nicht sein, dass die Menschen das Getreide essen und gar nicht wissen wie es draußen aussieht.
In dieser ganzen Zeit, so ist den Analen des Naturwissenschaftlichen Vereins zu entnehmen, hat die Stadt diese Umweltbildung immer gefördert, gerade auch in Bereitstellung von Räumen – und dies auch in Zeiten, die wirtschaftlich wesentlich schlechter waren .Es besteht heute eine große Diskrepanz zwischen Umweltunbildung und Umweltbildung. Es ist eine dringende Aufgabe, diese Diskrepanz zu beseitigen, zumal die Probleme unserer Umwelt immer komplexer werden (z. B. Biodiversitätsverlust und Klimawandel). Hier kommt auch der Stadt Augsburg eine besondere Verantwortung zu.
Herr Groß, Pilzverein Augsburg Königsbrunn,
wünscht sich ein klares Zeichen vom OB, es ist schön wenn er sich für verschiedene Gruppen einsetzt und sich mit Schal und Fahne stark macht, aber irgendwann erwarten auch wir, dass er einmal eine klare Haltung zur Umweltstation einnimmt.
Es ist irgendwie bezeichnend, wenn der NANU e.V. und die Umweltstation verschiedene Preise für ihre Arbeit gewinnen und andererseits die Stadtspitze nicht dahinter steht.
Frau Kuhn, Bund Naturschutz,
verweist auf eine große Befragung bei Kindern, die wesentliche Defizite in Sachen Umweltwissen aufzeigte und sieht gerade mit dem nachhaltigen Umgang der Ressourcen eine wichtige Bildungsaufgabe.
Herr Uffinger, Bund Naturschutz,
verweist auf die verabschiedete Bayerische Biodiversitätsstrategie, die schulart- und fächerübergreifende, sowie gesamtgesellschaftliche Umweltbildungsziele enthält. Die Stadt Augsburg hat mit uns eine Augsburger Biodiversitätsstrategie entwickelt, die der Stadtrat beschlossen hat. Die Umsetzung dieser Ziele ist unter den jetzigen räumlichen Voraussetzungen nicht möglich.
Mit dem eindringlichen Appell an die Stadt Augsburg, dieses sehr realistische Vorhaben mit aller Kraft zu unterstützen und der nochmaligen Betonung, dass der größere Teil der notwendigen Gelder durch Drittmittel erfolgen soll, beenden wir die Pressekonferenz.
Tag der Artenvielfalt 2010,
Eingetragen am 19.06.2010, 11:14 von admin
Eingetragen am 19.06.2010, 11:14 von admin
Im Rahmen des Jahres der Biodiversität veranstalteten der Naturwissenschaftliche Verein für Schwaben, die Naturforschende Gesellschaft und der Pilzverein Augsburg Königsbrunn bei Schwabstadl am Lech einen Tag der Artenvielfalt. Die Spezialisten aller Fachschaften trafen sich ab 6.00 UHr früh zu einer Bestandsaufnahme, die dann nachmittags der Bevölkerung vorgestellt wurde.
Unsere Natur braucht eine Lobby,
Eingetragen am 17.06.2010, 11:57 von admin
Eingetragen am 17.06.2010, 11:57 von admin
Wie wollen wir die Schönheiten der Natur, ihre besondere Schutzwürdigkeit einer breiten Bevölkerung näherbringen? Nachhaltige Umweltbildung ist ein wesentlicher Teil davon. Ein ganz entscheidender Faktor sind aber die Medien. Wenn es uns gelingt, immer wieder auf die oft komplizierten Zusammenhänge hinzuweisen, können wir auch etwas verändern. Mit der Zeit kann es gelingen das Bewußtsein im Umgang mit unserer Natur zu schärfen.
Mit der Artikelserie im Bayernteil unserer Lokalzeitung, ab dem 22.5.10 im Pressespiegel allgemein ist ein positiver Anfang gemacht. Herzlichen Dank dafür.
Günther Groß
Mit der Artikelserie im Bayernteil unserer Lokalzeitung, ab dem 22.5.10 im Pressespiegel allgemein ist ein positiver Anfang gemacht. Herzlichen Dank dafür.
Günther Groß
Unser neue Web Seite geht ans Netz,
Eingetragen am 26.04.2010, 10:17 von admin
Eingetragen am 26.04.2010, 10:17 von admin
Die Naturschutzallianz möchte hier immer aktuell über Vorgänge, die unsere Natur betreffen, informieren.
Wir wollen, soweit wir auch unterrichtet werden, rechtzeitig die interessierte Bevölkerung auf Vorgänge hinweisen, über die nicht immer so schnell in den Medien berichtet wird.
Wir wollen, soweit wir auch unterrichtet werden, rechtzeitig die interessierte Bevölkerung auf Vorgänge hinweisen, über die nicht immer so schnell in den Medien berichtet wird.
