10.1.2026 (ca)
Unter dieser Überschrift informierte die Augsburger Allgemeine Zeitung gestern (9.1.2026, Ausgabe-Nr. 6, S. 30) über die weiteren Aktivitäten unseres Allianzen-Mitglieds BUND Naturschutz Kreisgruppe Augsburg im Vorfeld der Kommunalwahlen und insbesondere des anstehenden Bauleitverfahrens zum Neubau der Uniklinik im Frühjahr. Dabei geht es um sogenannte „Wahlprüfsteine“, einen Fragenkatalog, mit welchem Klarheit gewonnen werden soll, wie sich die Parteien und ihre Vertreterinnen und Vertreter zur Standortfrage positionieren. Im AZ-Beitrag heisst es dazu:
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„Der Bund Naturschutz fordert zwei Monate vor der Kommunalwahl von den Augsburger Parteien, sich eindeutig zu positionieren, was die Zukunft des Parks an der Uniklinik betrifft. Wie berichtet ist vorgesehen, den geplanten Neubau der Uniklinik westlich des BestandsKomplexes auf Ackerflächen und dem Parkgelände zu errichten. Dafür müsste der Patientengarten mit seinen rund 40 Jahre alten Bäumen gerodet werden. Das Bebauungsplan-Verfahren, das die Überlegungen des Freistaats in Baurecht überführen würde, soll wohl im Frühjahr starten. […] Wie Ludwig Fink, Vorsitzender der Stadtberger Ortsgruppe des Bund Naturschutz und früherer Stadtberger Bürgermeister, sagt, sollten die Parteien Farbe bekennen, wie sie zur Thematik stehen. Neben der westlichen Variante wurde auch die Möglichkeit geprüft, im Osten auf dem Areal der früheren Kinderklinik entlang der Neusässer Straße neu zu bauen. Dafür gäbe es unter anderem städtebauliche Gründe, allerdings führt der Freistaat ins Feld, dass man dort länger brauchen werde und das neue Intensivzentrum im Westen, das aktuell gebaut wird, nicht mehr nutzbar wäre. Die Fraktionen aus dem Augsburger, Neusässer und Stadtberger Stadtrat bekamen vor wenigen Tagen einen Fragenkatalog zugeschickt, dessen Antworten der Bund Naturschutz veröffentlichen will. Abgefragt wird dort unter anderem, ob die Parteien die Erwartung haben, dass ein Bebauungsplanverfahren tatsächlich ergebnisoffen die Varianten gegeneinander abwägt, ob sie vom Freistaat konkrete Zeitpläne für beide Varianten vorgelegt bekommen haben und wie sie dazu stehen, dass mit einem Neubau im Westen die Ortsränder von Augsburg und Westheim miteinander verschmelzen würden. […] Da der Park mit dem Aushub des Bestandsgebäudes modelliert wurde, wären rund 40.000 Lkw-Ladungen Erdreich abzutransportieren, heißt es von den Naturschützern, versehen mit der Frage, ob das den Stadträten bekannt sei. Bei Diskussionen im Augsburger Stadtrat wurde bisher mehrheitlich immer Rückenwind für einen Neubau im Westen des Krankenhauses signalisiert. […]“.
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https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-bund-naturschutz-macht-druck-fuer-erhalt-des-klinikumsparks-113123472