12.6.2026 (ca)
Unsere Partnerorganisation Bayerische Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) informiert zu einem interessanten Fachbeitrag in der neuen ANL-Publikation „Anliegen Natur“ 48/2 (2026):
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„Die Vereinten Nationen (UN) erklären 2026 zum Jahr der Weidelandschaften und des Hirtentums, um deren Bedeutung hervorzuheben. In Deutschland fordert ein breites Bündnis von 80 Partnern aus Naturschutz und Landwirtschaft Maßnahmen gegen den Rückgang der Weidetierhaltung. Grasländer entstanden vor allem durch große Pflanzenfresser, beherbergen viele Arten und sind zentrale Kohlenstoffspeicher (zirka 590 Milliarden Tonnen). Durch Landnutzungs- und Klimawandel haben global etwa 30 Prozent bereits ihre Funktionen verloren. In Europa ersetzen Nutztiere die ausgestorbenen Wildherbivoren, aber erst die Stallhaltung führte zur Trennung von Wald und Offenland und zu hohen Artenverlusten. Heute sind nur etwa fünf Prozent des Grünlandes noch artenreich. Studien zeigen: Etwa ein Drittel der geschützten EU-Lebensräume ist an extensive Beweidung gebunden; viele Biodiversitätsziele sind ohne sie nicht erreichbar. Dieser Artikel gibt einen Einstieg, wie extensive Beweidung und Hirtentum wieder zukunftsfähig werden kann.“
Der Fachbeitrag „Die Bedeutung von naturnahen Weiden für den Naturschutz und die Identität ländlicher Räume“ des Autorenteams Rainer Luick, Alisha Dormanns und German Weber ist online verfügbar unter:
https://www.anl.bayern.de/publikationen/anliegen/meldungen/
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